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Donnerstag, 31. Juli 2014

NEUE NORMA-FILIALE IN VEITSBRONN

Nach dem sehenswerten Edeka-Neubau der konzeptionell den "Markt der Generationen" widerspiegelt, baut nun auch Norma in Veitsbronn neu. Das Grundstück wurde schon vor vielen Jahren von einem örtlichen Gärtnereibetrieb erworben und die Baugenehmigung lag auch schon länger vor. Demänchst wird hier Eröffnung gefeiert.


Donnerstag, 17. Juli 2014

Veranstaltungsrückblick: "WAS GEHT NOCH IM DEUTSCHEN EINZELHANDEL"

Mit seiner bayerischen Art und mit gewohnter Fachkompetenz hat Herr Dr. Bernreuther der BBE Handelsberatung (http://www.bbe.de/de) aus München wieder sämtliche Zuhörer in seinen Bann gezogen. Gemeinsam mit der Kanzlei Zirngibl & Langwieser (http://www.zl-legal.de) konnten nahezu 140 Gäste im Filmcasino München in lockerer Atmosphäre hören welche Konzepte im deutschen Einzelhandel gefragt sind und welche Bedeutung der Standort spielt.

Neben aktuellen Problemen bei der Ausweisung von Einzelhandelsflächen, wurde natürlich auch über die Revitalisierung bestehender Fachmarktzentren im Hinblick auf aktuelle Marktentwicklungen - insbesondere des Online-Handels - geworfen. 

Die anschließende Diskussion an einer der gut bestückten Bars war wie immer auch hervorragend zum Netzwerken geeignet. Ein großes Lob auch nochmals für die Idee mit der 2. Location. Beim Stammitaliener (Pietra Piccina) der Gastgeber konnten die Fragestellungen und Probleme dann noch vertiefend bei Pasta und Wein erörtert werden.



Dienstag, 8. Juli 2014

ABRISSOBJEKT GESUCHT

Derzeit sind wir verstärkt auf der Suche nach einem Lebensmittelmarkt an einem zukunftsfähigen Standort. Im Idealfall hat der Mietvertrag noch eine Restlaufzeit von 3 - 3,5 Jahren und es gibt bereits eine Interessensbekundung sich an dem Standort neu aufzustellen. 

Dienstag, 1. Juli 2014

DAS WAR FRÜHER



Lange Zeit war die Einzelhandelsstruktur von kleinteiligen, inhabergeführten Betrieben geprägt. Diese befanden sich vornehmlich innerhalb gewachsener Strukturen in Orts- und Stadtkernen oder Ortsteilen.

Als die Hausfrau in den siebziger Jahren zum Einkaufen ging, konnte sie an nahezu jeder Ecke einen kleinen Nachbarschaftsladen mit meist unter 100 qm Verkaufsfläche finden. Der Discounter war für den täglichen Einkauf noch nicht so präsent wie heute. Ein Relikt aus dieser Zeit findet sich heute noch in vielen kleineren Ortschaften. Leer. Verlassen. Überflüssig.


Dienstag, 24. Juni 2014

DARK STORE - Die dunkle Bedrohung






"Wir schreiben das Jahr 2034 nach Christus. Das ganze Baurecht ist von Restriktionen für den stationären Einzelhandel besetzt. Das ganze Baurecht? Nein! Eine von unbeugsamen Projektentwicklern und Einzelhändlern besetzte Nische hört nicht auf, der Obrigkeitsstaatlichkeit Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für deutsche Expansionsmanager, die von übereifrigen Stadtplanern und Gutachterbüros gegängelt werden."

Ein Blick in die Zukunft des Lebensmittelhandels aus der ImmobilienZeitung vom 18.6.2010.



Gastbeitrag - Dark Store - Immobilienzeitung 18.6.2014


Donnerstag, 19. Juni 2014

DISCOUNTER NÄHERN SICH SUPERMÄRKTEN BEI QUALITÄT, ERLEBNISEINKAUF UND VIELFALT



Ein spannendes Studienergebnis. Mit Netto als Hybrid-Anbieter ist bereits seit einigen Jahren ein Konzept auf dem deutschen Markt, welches in vielen Kommunen als idealer Nahversorger gesehen wird. Neben Markenprodukten, finden sich bei Netto Discountangebote, Frischwaren, Angebotsartikel sowie Fleisch- und Backwaren.


Die Studie "Retail Brands in Deutschland 2014" der Strategieberatung Batten & Company untersuchte im Feb. 2014 die 52 größten deutschen Retail-Brands. Interessant ist diese Studie vor allem in Bezug auf die Markenstärke des Lebensmitteleinzelhandel. Allen voran Edeka konnte die Markenstärke im Vergleich zur Studie aus dem Jahr 2012 steigern und ist Spitzenreiter in dieser Branche.


Durch den starken Wettbewerb im Lebensmittelhandel nimmt die Markenaustauschbarkeit zu und die Grenzen der einzelnen Verkaufskonzepte verschwimmen zusehends. Edeka und Rewe haben mit eigenen eigenen Lebensmittel-Lieferservices bereits Erfahrungen gesammelt während Penny und Aldi aus Kostengründen bewusst hierauf verzichten. Der voranschreitende Online-Handel trägt jedoch zu einer weiteren Markenverwässerung bei.


Das Discount-Segment befindet sich im Umbruch und nähert sich den Supermärkten mit Voll-sortiment an. Die Discounter wandeln sich stärker als andere Märkte und gehen damit auf gestiegene Kundenbedürfnisse ein. Allesamt erfahren durch höhere Qualität, mehr Produkte und eine Steigerung des Einkaufserlebnisses einen Trading-Up-Effekt.

Die Studie ist erhältlich unter Retail Brands in Deutschland 2014


Freitag, 13. Juni 2014

AUSHANGPFLICHT FÜR ENERGIEAUSWEISE IN SUPERMÄRKTEN

Handelsimmobilien unterliegen zwangsläufig einem starken Publikumsverkehr. Damit fallen Supermärkte, Fachmärkte und Einkaufszentren in die Regelung des § 16 (Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen) der aktuellen Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014).

Sofern für eine Handelsimmobilie mit mehr als 500 qm demnach ein Energieausweis vorliegt, so ist dieser mit seiner Ergebnisseite Aushangpflichtig. Nach dem Gesetzeswortlaut triftt diese Pflicht bei vermieteten Objekten zwar zunächst den Nutzer, da jedoch der Eigentümer in der Erstellungspflicht ist, sollte man diesem Thema etwas Aufmerksamkeit schenken.

Da wohl in der Regel auch keine mietvertraglichen Vereinbarungen zur Aushangpflicht existieren, sollten Vermieter, nicht zuletzt durch die Vorschriften über Ordnungswidrigkeiten, Sorge dafür tragen, dass der Energieausweis in entsprechenden Flächen ordentlich aushängt.

Textauszug § 16 Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen
(3) "Der Eigentümer eines Gebäudes, in dem sich mehr als 500 Quadratmeter Nutzfläche mit starkem Publikumsverkehr befinden, der nicht auf behördlicher Nutzung beruht, hat einen Energieausweis an einer für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Stelle auszuhängen, sobald für das Gebäude ein Energieausweis vorliegt. Absatz 3 Satz 3 bis 5 ist entsprechend anzuwenden.