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Mittwoch, 15. Oktober 2014

EINE ANDERE VISION DES SUPERMARKTES DER ZUKUNFT

Im Sommer habe ich die Vision der aussterbenden Supermärkte gezeichnet. Nachdem bereits der erste dark-store in Kelsterbach in Betrieb ist. 
Dennoch müssen wir uns kurz- bis mittelfristig wohl keine Gedanken über ein großes Supermarktsterben machen. Die Expansionsziele sind nach wie vor hoch und die richtigen Konzepte können auch Stadtplaner und Bürgermeister überzeugen. 
Ein gutes Beispiel darfür ist eine Studie für einen nachhaltigen Supermarkt von "Planquadrat" - mit einem um 75% verringerten Energieverbrauch. Die Studie entstand im Rahmen des EcoCommercial Building Pro­gramms von Bayer MaterialScience. 

Hier gehts zum Artikel auf der Website von Baulinks.

Visualisierung nachhaltiger Supermarkt von Planquadrat

Dienstag, 7. Oktober 2014

IMMO-CROWD-FUNDING

Zum Kaminabend von Dr. Michael Gebert konnten ca. 40 Teilnehmer begrüßt werden. Neben Impulsvorträgen stand auch der fachliche Austausch und das Networking auf dem Programm. 
Zu den aufsichtsrechtlichen Gegebenheiten konnten wir vom Hausherrn KPMG einen kurzen Abriss bekommen. 
BERGFÜRST ist am Markt angetreten Immobilienbeteiligungen über Aktien als handelbare Anlageoption anzubieten.
Lichthaus Investment sieht sich als Finanzierer von Projektentwicklungen mit Mezzanine-Kapital und wollte noch nicht so viel über sein Geschäftsmodell verraten.
Von Osborne Clarke erhielten wir einige Hinweise zum Umgang der Bundes- und Europapolitik mit dem Thema Crowdfunding.
Im November schließt sich an den Kaminabend eine Konferenz zum Thema an.
Mehr hierzu unter:
http://www.immocrowdfunding.de/


Mittwoch, 1. Oktober 2014

WERTARBEIT MIT HANDELSIMMOBILIEN

Pünktlich zur ExpoReal hat die Hahn AG den neuen Marktbericht zum Einzelhandel und zum Handelsimmobilien-Investmentmarkt in Deutschland veröffentlicht. Im Hahn Retail Real Estate Report 2014/2015 finden sich wieder spannende Trends und Zahlen. 
So kommt die Analyse der Flächenproduktivitäten zu dem Ergebnis, dass Norma je/qm ca. 3.390 € erwirtschaftet. Aldi Süd hingegen kommt auf über 10.000 €! Neben steigenden Flächenproduktivitäten hat die Hahn AG E-Commerce als Wachstumstreiber identifiziert.
Die Lektüre lohnt sich. 
Erhältlich unter: http://www.hahnag.de/uploads/tx_sbdownloader/Hahn_PM_Retail_Retail_Estate_Report_17092014.pdf


Mittwoch, 24. September 2014

EIN MARKT OHNE AUTOKUNDEN

Es ist ohnehin eine andere Welt: Die Kleinste der ostfriesischen Inseln. Baltrum. Nur mit Personenfähre zu erreichen und ganz ohne Autoverkehr. Zur Fortbewegung nutzt man Fahrräder - teilweise mit riesigen Gepäckanhängern - oder geht zu Fuß.
Darauf ist auch der Lebensmittelhandel eingestellt. Zur Verbesserung der Lebensmittelversorgung  wurde 1993 die Baltrumer Konsumgenossenschaft e.G. gegründet. Auf ca. 200 qm werden Lebensmittel vor allem für Taschenkunden angeboten. Auch vor dem Edeka Frischemarkt Baltrum finden sich keine KFZ-Stellplätze.
Aufgrund der Anlieferung mit der Fähre liegen die Preise je nach Sortimentsbereich 10 - 30 % über den üblichen Preisen. Im Übrigen sind auch Sonntags Lebensmittel im Inselmarkt zu bekommen.


Inselmarkt Baltrum

Mittwoch, 17. September 2014

EIN JAHR DANACH - DAS NEUE LEP IN BAYERN

Zunächst hofiert und bevorzugt, gibt es im aktuellen LEP keine Unterscheidung zwischen Vollsortiment und Discounter mehr. Nicht zuletzt aufgrund der massiven Widerstände aus dem Discountlager. Nun ist ein Jahr vergangen, seit auch im ländlichen Bereich Lebensmittelmärkte mit 1.200 qm Verkaufsfläche zulässig sind. Wohlgemerkt in integrierter Lage und natürlich in einem SO-Gebiet! Was hat sich seither getan und wie wirkt die Neureglung im Markt. Einen Überblick gibt der folgende Artikel aus der Immobilienzeitung (Nr. 36/2014) von Frau Christine Rebhan.


http://www.immobilien-zeitung.de/128079/landesentwicklung-discount-wird-zementiert

Mittwoch, 10. September 2014

REWE mit drive

"Für jeden Standort das richtige Konzept", so der expansive Leitspruch der Rewe Gruppe. Und an Verkaufslinien mangelt es im Konzern bei weitem nicht:

Rewe City - Rewe - Rewe Center - toom markt - TEMMA - Rewe to go - Rewe online shop - Rewe mit Drive
Rewe "mit drive" in Aschaffenburg

Rewe-Center in München, Stockacher Straße


Die Vielfalt der Möglichkeiten maßgeschneiderte Lösungen zu liefern ist groß. Der Teufel steckt wie so oft im Detail. Ist die Frequenz hoch genug um einen Convenience-Store wie "Rewe to go" umzusetzen? Gibt die Wettbewerbssituation einen modernen Supermarkt her oder ist das Einzugsgebiet groß genug für ein SB-Warenhaus-Konzept?

Zur konzeptionellen Ausrichtung des REWE-Centers empfehlen wir einen Bericht über das neue Pilot-SB-Warenhaus von Rewe in Egelsbach im Handelsimmobilienreport 179.

Entscheiden Sie bei einem Ankauf aus dem Bauch heraus? Oder interessieren Sie auch Fakten wie
  • Soziodemografische Struktur
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Einwohneranzahl im Einzugsgebiet
  • Projekte der Mitbewerber
  • Potentialflächen im Umfeld
  • u.v.m
Je nach Objekt oder Bauvorhaben erstellen wir eine ausführliche Analyse des Standortes
und bewerten die Struktur nach einer eigens entwickelten Systematik. Sprechen Sie uns an.




  



Donnerstag, 4. September 2014

NETTO IM WANDEL DER ZEIT


Genau so schnell wie sich das Erscheinungsbild der Lebensmittelmärkte verändert, verändern sich auch die Anforderungen der Betreiber an das Gebäude, die Haustechnik und die Ladenkonzeption. Als Vermieter ist man trotz langfristig laufender Mietverträge gut bedient regelmäßig Kontakt zu den Expansionsleitern zu halten um auf Veränderungsbedarf eingehen zu können. Nicht nur Kleinigkeiten in der laufenden Instandhaltung und Betreuung sind wichtig. Vor allem größere Investitionen in die Erweiterung des Marktes, Modernisierung der Haustechnik oder Optimierung der Objektanlage zahlen sich für Investoren durch verlängerte Mietveträge aus.