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Mittwoch, 7. Januar 2015

HERZOGENAURACH: KAUFLAND UND LIDL IN HARMONISCHER NACHBARSCHAFT?






Der Lidl in Herzogenaurach verfügt über eine Verkaufsfläche von ca. 1.045 qm. Das benachbarte Kaufland (ehem. Handelshof) hat 2.100 qm und ist damit gerade mal doppelt so groß wie der kleine Bruder. Für ein SB-Warenhaus eine besondere Herausforderung. Nicht nur das die angelieferten Waren einzeln in die Regale verräumt werden müssen, da die Warenträger die Verpackungseinheiten nicht aufnehmen können. Auch in den Gängen geht es entsprechend eng und für den Kunden wenig verbraucherfreundlich zu. 
Schon das Praktiker-Logo im Hintegrund des Bildes wahrgenommen? Das Objekt steht seit der Pleite leer und wartet auf eine angemessene Nachnutzung. Leider möchte die Stadt keine Nutzungsänderung genehmigen und beharrt auf einer Baumarkt-Ansiedlung.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

SCHÖNE GROßE DISCOUNT-WELT





Seit kurzem - nach Erweiterung - mit ca. 1.130 qm Verkaufsfläche am Netz. Der Aldi in Herzogenaurach. Seit vielen Jahren am Standort im Norden der Stadt etabliert und bereits mehrfach vergrößert, wurde auf dem ca. 7.700 qm großen Grundstück die 3. Erweiterung realisiert. Für Aldi in Herzogenaurach der bisher einzige Standort. Für eine Stadt mit international tätigen Konzernen schön und gut, aber qualitativ hochwertige Vollversorger mit modernen Konzepten sind Fehlanzeige. Auch wenn Menschen aus über 83 Nationen in Herzogenaurach leben, ein abwechslungsreiches Vollsortiment und Feinkost wird der Bevölkerung vorenthalten.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

SO SCHNELL KANN ES GEHEN

Sieht an und für sich nicht schlecht aus der "alte" Aldi. Dennoch hat sich der Discount-Riese entschieden neu zu bauen. Und zwar direkt gegenüber. Was ist nun der Vorteil dieses Aufwands?
Die Betreiberkonzepte ändern sich laufend. Bei Discountern geht es vor allem um die Ausweitung des Sortimentes und Flächenerweiterungen. Hinzu kommen funktionalere Parkplatzanlagen, d.h. mit breiteren Fahrspuren in übersichtlicher Anordnung und auch größeren Stellflächen.
Wer es als Vermieter veräumt regelmäßig mti seinem Mieter über die Optimierung seines Standortes zu sprechen und sich noch dazu auf den langfristigen Mietverträgen ausruht, der muss sich nicht wundern, wenn der Partner demnächst auf der anderen Straßenseite einen moderneren Markt eröffnet.
Gerne stehen wir auch als Co-Investor für Umbauten, Erweiterungen und Optimierungsvorhaben zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. 

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Donnerstag, 4. Dezember 2014

NEU AM NETZ

Seit Ende Nov. 2014: Edeka in der Thomas-Mann-Straße 50 in Nürnberg-Langwasser.
Schönes Objekt mit interessanter Technik. Die E-Bike-Ladestation die auf dem Bild bewundert wird ist nur der Anfang. Mehr dazu demnächst.


Mittwoch, 26. November 2014

GEHT AUCH ANDERS

Eine Architektur die seinesgleichen sucht. Und 2013 mit dem Euroshop Retail-Design-Preis ausgezeichnet wurde. Der Edeka-Frische-Markt Hieber in Bad Krozingen. Viel Glas an der Front, eine aufgesetzter schwarzer Kubus und nicht nur rechtwinklige Ecken und Kanten sprechen eine neue Sprache. 
Aber es steckt noch mehr drin. Auch in den Ladenbau wurde mit viel Liebe zum Details gearbeitet. Von der Decke baumeln aus Holzstreifen geflochtene Lampen, riesige Wandbilder erinnern eher an eine Galerie als an einen Supermarkt und der Verzicht auf Deckenhänger, Angebotskörbe und Fußbodenaufkleber tut sein Übriges für die Atmosphäre. 
Die Gänge sind breit und frei von Kundenstoppern. Die Regale so niedrig, dass jeder an die Waren ganz oben rankommt und man einen guten Überblick über den gesamten Markt hat. Der Laden wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Kunden finden z.B. Fisch bei Fisch. Ganz gleich ob tiefgekühlt, aus der Dose oder "fangfrisch".
Auf 2.300 qm werden Lebensmittel angeboten, hinzu kommt ein 400 qm großer Getränkemarkt. Pro qm Ladenfläche werden bei Hieber ca. 7.000 € umgesetzt. Das liegt deutlich über dem Edeka-Schnitt von ca. 4.190 € (siehe auch).  Und das ist noch nicht alles. Bei Hierber gibt es einen Kundenbeirat, einen eigenen Kundenclub und eine hauseigene Galerie. 
Mehr Eindrücke bekommen Sie direkt auf der Website von Hieber.


Mittwoch, 19. November 2014

LEIPZIGER LADEN







Der KONSUM in der Könneritzstraße 50 in Leipzig gilt als das Vorzeigeobjekt des Leipziger Ladens. Bei diesem Betriebstyp handelt es sich um kleine Lebensmittelläden mit ca. 150 - 250 qm Verkaufsfläche. Historische oftmals aus dem Großsiedlungsbestand aus DDR-Zeiten gewachsen, liegt der Anteil gemessen an der Gesamtzahl der Einzelhandelsbetriebe bei ca. 80 %. Die "Leipziger Läden" haben als Nachbarschaftsläden einen direkten Bezug zu Wohngebieten odeer als EG-Nutzung in Mehrfamilienhäusern. Im Zentrenkonzept der Stadt Leipzig werden die Leipziger Läden speziell gewürdigt und haben für die Stadtverwaltung eine hohe städtebauliche und stadtentwicklungspolitische Bedeutung.

Freitag, 14. November 2014

ONLINE-SHOPS UND DAS DEUTSCHE PLANUNGSRECHT

In Koblenz und auch an vielen anderen Standorten bereits Realität: Abholstationen für online bestellte Warenkörbe. Doch wann greifen die Regelungen aus dem BauGB und der BAuNVO? Ganz einfach. Solange der Kauf im Internet zustande kommt, könnte wohl jede noch so große Lagerhalle mit Abholmöglichkeit in den dafür vorgesehenen Baugebieten der BauNVO errichtet werden. Keine Restriktionen, kein großflächiger Handel. keine Einschränkungen.
Wird die Ware jedoch vor Ort bezahlt, gibt es einen Eigentumsvorbehalt des Händlers für online bestellte Waren oder gar einen Präsentationsraum, muss man schon wieder genauer hinsehen. Wir sind gespannt mit welchen Konzepten die Betreiber auf die Gängeleien des Planungsrechts reagieren.
Verwiesen sei an dieser Stelle nochmal auf unsere Vision des dark-store